Longqingxia – Eislaternenfest in der Longqingxiaschlucht

26.02.2012

Am Sonntag fuhren wir zum Eislaternenfest in die Longqing-Schlucht, auch bekannt als Little Harbin. Ähnlich wie in Harbin (ganz im Norden von China) gibt es hier das Eisskulpturenfestival nur alles viel kleiner und nicht bei Minus 20-30 Grad.
Die Staumauer an deren Fuße sich die Eisskulpturen befinden bildet den Eingang zur Schlucht und dem Stausee welcher sich weit hinein in die Landschaft streckt. Im Sommer sicherlich ein herrlicher Ort zum entspannen, dem Großstadtrummel zu entfliehen und verschiedenen Freizeitaktivitäten wie Bungee-Jumping hinter her zugehen. Leider ist es nun man Winter und man konnte von all diesem nur einen kleinen Bruchteil sehen.

Qingdao – einstige Deutsche Kolonie in China

18.02.-20.02.2012

Die eindrucksvolle Hafenstadt Qingdao liegt im Südosten der Shandong Provinz.  Nicht weit von Korea und Japan entfernt und an drei Seiten vom Meer umgeben zieht Qingdao viele Touristen an. Die schönen Strände aber auch die europäische Architektur verleihen der Hafenstadt einen besonderen Charme.

Qingdao war seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert ein deutscher Kolonial-Handelsstützpunkt, Grund genug also die restliche Zeit hier in China noch einmal zu nutzen und einen Ausflug dort hin zu Unternehmen ins 700km entfernte Qingdao. Bekannt ist die Stadt in erster Linie für das Bier welches von hier kommt aber natürlich auch für seine zahlreiche architektonisch ansehnlichen Gebäuden der Kolonialzeit, seien es die zwei großen Kirchen, die Villa des ehemaligen Deutschen Gouverneurs, das Deutsche Gefängnis oder die ganzen anderen Gebäude welche sich auf das Stadtgebiet verteilen.

Alles in allem geht es in Qingdao etwas weniger hektisch zu was aber auch daran lag das es momentan einfach Winter ist. Die Stadt ist sehr hügelig mit vielen kleinen Straßen, Gassen, Stränden aber auch modernen Hochhäusern. Im Sommer erwacht sie dann zum leben und soll total überlaufen sein und wie man auf den Bildern gesehen hat und man den Erzählungen eines Restaurantbesitzers glauben kann erinnert es ein wenig an das Mallorca von China, allerdings ohne Eimer Saufen sondern mit Leuten die ihr Bier in Plastikbeuteln transportieren.

Shanghai – die Dritte

03.02.2012-5.02.2012

Hier noch ein kleines Bilder Update von den vergangenen Besuchen in Shanghai.

Military Museum Beijing

26.01.2012

Beim Besuch des Pekinger Militärmuseums konnte man einige Exponate anschauen ob Flugzeuge, Autos, Panzer, Schiffe oder auch Waffen. Natürlich gab es auch einen großen geschichtlichen Teil mit Informationen zur Geschichte und Vergangenen Kriegen in denen China involviert war, allerdings fast alles ausschließlich auf Chinesisch und nur die Überschriften auch in Englisch. Ein weiterer Teil des Museum widmete sich den Erfindungen und Errungenschaften Chinas der neueren Zeit. Was natürlich nicht zu kurz kommen und fehlen durfte war ein wenig Propaganda für den Stolz des Landes.

Chinese New Year – Eine Stadt im Ausnahmezustand

23.01.2012-6.02.2012

Was bei uns Weihnachten und Sylvester zusammen, ist speziell in China und Süd-Ost Asien das Chinese Spring New Year oder auch Chinese Spring Festival, das wichtigste Fest des Jahres. Wie schon zuvor während der Golden Week im Oktober hatten wir auch dieses Mal eine Woche Urlaub und mussten nicht arbeiten gehen.
Chinese New Year verbringt man traditionell im Kreise seiner Familie und Verwanden, deshalb war wieder einmal das ganze Land auf den Beinen, Zug- und Flugtickets ausgebucht und Beijing um ein paar Millionen Leute kleiner, da die meisten nach Hause zu ihrer Familie gefahrenfahren sind. So auch mein chinesischen Kollege und meine chinesische Kollegin. Schon einige Tage vor dem eigentlichen Neu Jahrstag wurde der Feuerwerkswerkauf gestartet und man konnte sich überall reichlich mit Feuerwerk eindecken, welches jedoch um einiges mehr Dampf hat als das was es bei und zu kaufen gibt. Geschossen wurde auch schon kräftig und man konnte einen ersten Geschmack bekommen was einen die kommende Woche noch erwartet und die deutschen Kollegen welche schon länger hier sind vorhergesagt haben. Eine Stadt im Ausnahmezustand mir Kriegsähnlichen Zuständen. Vom 22ten auf 23ten Januar war es dann so weit und die Stadt brannte lichterloh mit Feuerwerk und alle wünschten sich ein frohes neues Jahr oder um es auf Chinesisch zu sagen „Xinnian kuaile“, da im Chinesischen Kalender das neue Jahr erst jetzt angefangen hat.
In den anschließenden Tagen konnte man deutlich merken das viele Leute die Stadt verlassen hatten. „Meiyou ren“ auf die Straßen, in der am stärksten frequentierten U-Bahn Linie Pekings konnte man das erste Mal einen Sitzplatz bekommen und auch die meisten Läden und Restaurants hatten nur eingeschränkt geöffnet oder ganz geschlossen. Die Leute welche noch in der Stadt waren konnte man dann größtenteils einem der  vielen Parks antreffen, in denen überall für Unterhaltung gesorgt war.
Insgesamt ging das Chinese New Year 15 Tage lang wobei in der ersten Woche die meisten Feierlichkeiten und die bedeutsamsten Feiertage waren, geschossen wurde die ganze Zeit und zum Abschluss am 6.2.2012 gab es traditionell süße Reisbälle zum essen, die ein wenig vergleichbar sind mit Germknödel nur viel kleiner und mit Sesam-Mohnfüllung und es wurde nochmals und die Leute sind nochmals zur Hochform aufgelaufen beim Feuerwerk machen.

Suzhou, Shanghai, Hangzhou – das Venedig des Ostens

31.12.2011-3.1.2012

Auch wenn Neujahr hier in Süd-Ost Asien nicht wie in Deutschland gefeiert wurde hatten wir trotzdem einige Tage frei und konnten diese auch nutzen um ein paar Tage gen Süden zu fahren nach Suzhou und Hangzhou das Nord-westlich bzw. südlich von Shanghai liegt.

Das Paradies auf Erden liegt zwei Zugstunden von Shanghai entfernt. Das behauptet zumindest ein chinesisches Sprichwort. Denn „das Paradies ist im Himmel, dafür gibt es auf Erden Suzhou und Hangzhou“ – das eine das Venedig des Ostens und das andere die bereits von Marco Polo gerühmte Stadt am West-See. Man muss nur – wie meist, wenn man sich asiatischen Metropolen nähert – erst einmal die einfallslosen Peripherien ausblenden.

Ruhiger und weniger hektisch ist Suzhou, 80 Kilometer Nord-westlich von Shanghai entfernt mit mildem Klima und immerhin noch 10 Grad Anfang Januar. Die Stadt ist von fünf Seen umschlossen. Das Leben findet weitgehend auf und entlang der unzähligen Kanäle statt, die sich wie ein Netz durchs Zentrum ziehen. Alte Frauen verkaufen Seide, Kräuter und Tees. Von Booten aus wird Fisch angeboten. Neben den Wasserwegen und Steinbrücken gelten die zahlreichen klassischen Gärten als kulturelles Erbe der Stadt.

Nach einem kleinen Abstecher nach Shanghai, das auf dem Weg zwischen Suzhou und Hangzhou liegt, wo noch das Stadtplanungszentrum von Shanghai besichtigt wurde ging es dann nach schließlich nach Hangzhou.

Im Zentrum von Hangzhou, der Hauptstadt der Provinz Zhejiang, erwartet einen dann ein China, das viel entspannter ist als Peking, Shanghai oder Hongkong. Weniger Gehupe und statt nach Smog riecht es nach Blumen und frisch gemähtem Gras entlang des West-Sees, zumindest im Sommer.
Die Millionenstadt Hangzhou ist für Shanghai, was für München Starnberg ist. Nirgendwo sonst in China fährt man mehr Benz oder Bentley. Wer etwas erreicht hat, residiert am Ufer des West-Sees.
Hangzhou gelingt der Spagat zwischen Tradition und Moderne. Trotz der Konzentration auf High Tech werden die Touristen-Hot-Spots aufwändig gepflegt. Liu He Ta, die „Pagode der sechs Harmonien“, ist eine der Hauptattraktionen und symbolisiert die Harmonie zwischen Himmel und Erde und den vier Himmelsrichtungen.

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Weihnachten in China – alle ein bisschen anders als bei uns

22.12.-26.12.2011

Weihnachtsstimmung in China? Fehlanzeige, außer Weihnachtsmusik, blinkenden und glitzerndem Chinesen Kitsch ein fast ganz normales Wochenende an Weihnachten hier in Beijing.

Ehe es jedoch soweit war, stellten wir bei uns in der Wohnung, wie es sich gehört nach guter Tradition einen Weihnachtsbaum auf, auch wenn wir ein bisschen improvisieren mussten in Form und Material des Baumes.
Heilig Abend feierten wir dann zusammen mit 11 anderen Praktikanten bei uns im Appartement in gemütlicher Runde. Mittags wurden Plätzchen gebacken und am Abend wurde dann gemeinsam gekocht. Als Vorspeise gab es Kürbiscremesuppe und Kartoffelspecksuppe mit Karotten zum Hauptgang gab es Schweinelendchen in Pilzrahmsoße natürlich wie es sich gehört mit Salat und Spätzle ehe es zum Nachttisch Vanilleeis mit heißen Himbeeren gab.
Ziemlich vollgegessen und gewärmt vom selber gemachten Glühwein ging es dann über zum Wichteln unter unserem Weihnachtsbaum. Der erste Weihnachtsfeiertag war dann eher wie ein normaler Sonntag in der Stadt die Menschenmassen unterwegs wie jeden Tag.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag hieß es dann auch schon wieder arbeiten gehen da dieser ja auf einen Montag gefallen ist dieses Jahr. Allerdings war es doch sehr ruhig bei der Arbeit da fast alle Deutschen Expats im Urlaub waren und die chinesischen Kollegen entweder auch frei hatten oder nicht viel gearbeitet haben. Abends nach der Arbeit waren wir dann gemeinsam beim Teppanyaki mit unserem Besuch und ein paar anderen Praktis zum Weihnachtsabschluss.

Shanghai – Industrie- und Wirtschaftsmotor Chinas, Besuch Andy und Lena

06.-13.12.2011

Nachdem wir also erst mit einem Tag Verspätung von Xi’an nach Beijing zurückgekommen sind, konnte ich direkt von Terminal 2 ins Terminal 3 fahren um meinen Besuch abzuholen, da sie bereits vor mir angekommen sind.
Frisch angekommen ging es dann erst einmal nach Hause um die Koffer abzustellen und dann zu unserem Hauschinese zum Essen zu gehen. Im Verlauf der Woche folgte dann das ganz normale Peking Programm ehe es am Samstag nochmals zur Chinesischen Mauer ging um dann am Sonntag für 3 Tage nach Shanghai zu fliegen, der Wirtschaftsmetropole Chinas. Schnell merkt man, dass es hier sehr westlich ist und es auch ein wenig geordneter zugeht im Verkehr als in Peking. Zwischen modernen Wolkenkratzern die es in Hülle und Fülle gibt und alten Kolonialbauten entlang des Bundes, der Flaniermeile Shanghais findet man auch das traditionsreiche China in Form von Tempeln und Parkanlagen wieder.

Mit ca. 20 Millionen Einwohnern ist Shanghai noch größer als Peking jedoch spielt sich das wichtigste alles etwas zentraler rund um den Bund, Pudong und den People Square ab.

Alles in allem waren es 3 schöne Tage im etwas wärmeren Shanghai und man konnte gut den Unterschied sehen vom eher politisch geprägten Beijing zum von der Wirtschaft und dem Geld geprägten Shanghai mit sehr starkem westlichem Einfluss.

Xi’an Terrakotta-Armee

03.-05.12.2011

Am ersten Wochenende im Dezember haben wir die Terrakotta-Armee besucht welche auch bei uns sehr bekannt ist. Viele in Deutschland wissen von ihr aber keiner weis so richtig genau wo sie ist. Also wo ist sie eigentlich? In der Provinz Shaanxi genauer gesagt in Xi’an der Hauptstadt der Provinz mit ihren rund 8 Millionen Einwohnern direkt an der Seidenstraße gelegen, rund 1200km Süd-westlich von Beijing im Landesinneren war sie im Verlauf der letzt 1120 Jahren immer wieder Hauptstadt eines Kaiserhauses.

So flogen wir Samstag früh Morgens nach Xi’an um uns außer dem Mausoleum Qin Shihuangdis, wie die Terrakotta Armee richtig heißt auch die Stadtmauer anzuschauen, die mit einer Länge von knapp 14 km die Innenstadt komplett umschließt, sowie den lokalen Glocken- und Trommelturm und die große Wildganspagode und das Muslimische Viertel der Stadt.

Nach dem die zwei Tage mit einem ordentlichen Programm gefüllt waren sollte es sonntagabends wieder mit dem Flugzeug gen Beijing zurückgehen, so zumindest der Plan. Als wie am Flughafen angekommen waren bereits alle Flüge nach Beijing verspätet oder annulliert und so wenn wundert es wurde auch unser Flug für Sonntagabend annulliert aufgrund schlechter Wetterbedingungen in Beijing. Tatsächlich war es aber kein Heavy Fog wie oft mitgeteilt wurde, sondern Smog (wurde auch viel in Ausländischen Medien berichtet). Der Wert überstieg mit weit über 522 die messbare Skala und deshalb wurden die Autobahnen in und aus der Stadt gesperrt sowie über 400 Flüge nach und von Beijing gestrichen am Sonntag. Also mussten wir zwangsweise eine weitere Nacht in Xi’an verbringen und konnten dann erst am Montag um 15.30 Uhr wieder nach Beijing zurück fliegen und somit auch nicht zur Arbeit gehen. Glücklicherweise waren wir nicht die einzigen Praktikanten wo hiervon betroffen waren, denn insgesamt waren über 8 Praktis quer über China verstreut und konnten somit erst am Montag wieder heim fliegen.

Weihnachtsmarkt Beijing in der Deutschen Botschaft – what a dream

26.11.2011

Nach 2 Stunden anstehen in der gefühlt 500m langen Schlange vor der Deutschen Botschaft haben wir es dann doch noch ins Innere geschafft zum einigsten Weihnachtsmarkt Pekings. Doch das anstehen hat sich gelohnt für Currywurst, Bratwurst, LKW, Deutsches Bier, Glühwein, gebrannte Mandel und Co. und entsprechend ausgelassen war auch die Stimmung bei den Besuchern unter denen auch sehr viele andere Nationalitäten allen voran Chinesen selber vertreten waren.

 

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